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Verkehrstechnisch lag Stegelitz
abseits der Heer- und Poststraßen. Erst 1894
wurden die Chaussee und die Kleinbahn
gebaut. Zwischen 1850 und 1860 wurden vom
Gutsbesitzer Meißner große Ackerflächen
gekauft. 1896 baute dieser das heute
denkmalgeschützte Stegelitzer Schloss. Doch
sein landwirtschaftliches Gut ging 1934 /
1935 in den wirtschaftlichen Ruin und wurde
der Siedlungsgenossenschaft "Bauernhof"
übergeben. 1936 kamen dann aus allen Teilen
Deutschlands zahlreiche Siedler, wodurch ein
völlig neuer Dorfcharakter entstand.
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1934 |
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Anfang 1950
wurden die landwirtschaftlichen Betriebe mit
einem staatlichen Abgabesoll belegt. Viele
Bauern sahen keine wirtschaftliche Basis
mehr für sich und ihre Familien. So
verließen viele ihre Höfe und gingen in den
westlichen Teil Deutschlands. Es wurde die
LPG gegründet und auch die letzten
selbständigen Bauern wurden durch
drakonische Maßnahmen gezwungen, in die LPG
einzutreten. Ab Januar 1962 gab es keine
privaten Landwirtschaften mehr.
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Gasthof Funke |
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1998 |
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Nach 1990 allerdings hat die
Gemeinde eine erstaunliche Entwicklung
genommen. Mit hohem Einsatz von privaten und
Fördermitteln gelang es, Stegelitz
ordentlich herauszuputzen. Die Infrastruktur
wurde saniert, zahlreiche Häuser und Höfe
neu gestaltet. Darüber hinaus sind
Landwirtschaftsbetriebe neu entstanden. Und
mit der Erschließung eines Gewerbegebietes
wurden neue Firmen angesiedelt. Dadurch
konnten viele Arbeitsplätze geschaffen
werden.
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Eingang
Kirche 1933 |

Eingang
Kirche 1998 |
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Heute ist
Stegelitz ein schmuckes Dorf inmitten von Wiesen und
Wäldern und doch verkehrstechnisch sehr gut
angebunden. Nur die Kleinbahn - die gibt es leider
nicht mehr.
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